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Hochwasserkatastrophe: 65 DRK-Einsatzkräfte aus dem Kreis Unna leisten Hilfe vor Ort in Köln-Erftstadt
19.07.2021 15:15

Hochwasserkatastrophe: 65 DRK-Einsatzkräfte aus dem Kreis Unna leisten Hilfe vor Ort in Köln-Erftstadt

Kaum waren nach den Hochwassereinsätzen auf Kreisgebiet Mitte letzter Woche alle Einsatzkleidungsstücke getrocknet und die Vorräte der Versorgungsfahrzeuge wieder aufgestockt, da hieß es für die Katastrophenschützer*innen erneut: Bereit machen zum nächsten Einsatz.

Dieses Mal nicht vor Ort im Kreis Unna, sondern zur Unterstützung im stark gebeutelten Erftstadt bei Köln. Um 20:45 Uhr am Donnerstagabend schrillte bei den ehrenamtlichen DRKler*innen hierfür der Pieper und nur wenig später machten sich insgesamt 65 Einsatzkräfte der Einsatzeinheiten UN 01, UN 02 und UN 03 auf den Weg Richtung Köln. Parallel dazu übernahm die Einsatzeinheit EE HAM 04, zu der auch die RK-Ortsvereine Selm und Werne gehören, die Bereitstellung der Grundsicherung für den gesamten Kreis Unna. Schließlich hätte auch hier jederzeit ein Katastrophenschutzeinsatz gemeldet werden können.

Vor Ort in Erftstadt galt es, nach langer, beschwerlicher Anfahrt, trotz unübersichtlicher Situation die Ruhe zu bewahren und zu helfen, wo Hilfe gebraucht wurde: So wurden Betreuungsstellen errichtet, in denen die Evakuierten ein Bett für die Nacht, warme Mahlzeiten, aber auch helfende Hände und tröstende Worte fanden. Insbesondere die Evakuierten eines Krankenhauses sowie eines Hospizes benötigten zudem pflegerische Unterstützung, die durch die ausgebildeten DRK-Katastrophenhelfer*innen gerne geleistet wurde. Zudem galt es, die unzähligen Rettungskräfte von Feuerwehren und sonstigen Hilfsorganisationen während ihrer Arbeit zu verpflegen.

Knapp 24 Stunden leisteten die Rotkreuzler*innen aus dem Kreis Unna dabei Schwerstarbeit, ehe es am späten Freitagabend zum Glück unversehrt, aber erschöpft und mit vielen eindrücklichen Bildern und Erfahrungen im Gepäck, zurück in die Heimat ging.

Wir danken jedem Einzelnen unserer Helferinnen und Helfer für die großartige Arbeit! Zudem möchten wir allen Arbeitgeber*innen danken, die ihre Beschäftigten für den Einsatz freigestellt haben.

Situation bleibt bedrohlich

Doch auch, wenn der konkrete Einsatz für die Hilfskräfte aus dem Kreis Unna aktuell beendet ist, kämpfen vor Ort weiterhin zahlreiche Retter*innen aus dem DRK, den Feuerwehren und allen anderen Hilfsorganisationen darum, alle Menschen in Sicherheit zu bringen. „Die Lage ist verheerend und bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Wir stellen uns nach Lage der Dinge darauf ein, dass die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten auf Tage und Wochen hinaus auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Bitte um Spenden

Wer auch gerne helfen möchte, den bittet das DRK um eine Geldspende unter dem Stichwort „Hochwasser“. Alles was hier zusammenkommt, fließt explizit an die Betroffenen in NRW und Rheinland-Pfalz.

Spenden können über die beiden folgenden Wege geleistet werden:

Zudem bitten wir um Verständnis, dass aktuell keine Sachspenden weitergeleitet werden können. Viele Betroffene werden bereits durch Familie und Freunde versorgt. Für alle anderen Betroffenen halten die Hilfsorganisationen vor Ort ausreichend Sachspenden bereit – ein Beispiel sind hier die vielen Kleiderkammern des Roten Kreuzes. Wenn konkrete Bedarfe an Sachspenden entstehen, erhalten wir Informationen aus den betroffenen Gliederungen und wenden uns dann kurzfristig an die Öffentlichkeit.

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