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Kitas ab Montag im „eingeschränkten Pandemiebetrieb“ – Was bedeutet das für Kinder und Eltern?
08.01.2021 10:30

Kitas ab Montag im „eingeschränkten Pandemiebetrieb“ – Was bedeutet das für Kinder und Eltern?

Wie bereits den Medien zu entnehmen ist, haben die aktuellen Infektionszahlen die Politik dazu veranlasst, das Bildungs- und Betreuungsangebot der Kindertageseinrichtungen in NRW vorerst bis zum 31. Januar weiter einzuschränken.

Das betrifft selbstverständlich auch die zehn Kindertageseinrichtungen des DRK-Kreisverbandes Unna. Gerne möchten wir Ihnen die wichtigsten Änderungen hier in einem kurzen Überblick darstellen:

Dringender Appell: Möglichst Zuhause betreuen

Weiterhin gilt der dringende Appell der Landesregierung an alle Familien, ihre Kinder wann immer möglich Zuhause zu betreuen und nur dann in die Kita zu bringen, wenn es beruflich oder privat keine andere Alternative gibt. Viele Eltern haben diese Bitte in den letzten Wochen sehr ernst genommen. Dafür möchten wir jeder einzelnen Familie schon jetzt herzlich danken!

Ablauf & Betreuungszeiten in der Kita

Alle Kinder, die ab Montag in die Kindertageseinrichtung gebracht werden, werden in vollständig voneinander getrennten Gruppen mit fest zugeordneten Räumlichkeiten und Erzieher*innen betreut.

Um diese personelle Herausforderung unter Einhaltung aller Hygienevorgaben stemmen zu können, hat das Ministerium die die Betreuungskapazität aller Kinder – wie im Frühjahr schon einmal – um jeweils 10 Stunden wöchentlich reduziert. Da sich die reduzierten Betreuungszeiten und -modelle vom Frühjahr aus unserer Sicht bewährt haben, werden wir im eingeschränkten Pandemiebetrieb wieder darauf zurückkommen. Wie die genauen Betreuungszeiten in den einzelnen Kitas aussehen, erfahren Sie vor Ort.  

Um unseren Personaleinsatz, Lebensmitteleinkäufe usw. bestmöglich planen zu können, werden alle Familien gebeten, Ihren Einrichtungen zeitnah eine Rückmeldung zu geben, ob sie von dem Betreuungsangebot Gebrauch machen werden.

Eine große Herausforderung für uns alle

Uns als Träger ist bewusst, dass diese Einschränkungen für viele Familien erneut mit einem großen Kraftakt verbunden sind. Und auch für unsere Erzieher*innen-Teams stellt die Betreuung in komplett getrennten Gruppen ohne Springer, gruppenübergreifende Angebote oder gegenseitige Unterstützung in Randzeiten, neben der Einhaltung der bereits gegebenen strikten Hygiene- und Abstandsregeln, eine große zusätzliche Belastung dar.

Doch die Politik hat uns aufgefordert, dass auch die institutionelle Kindertageseinrichtung – wie viele andere Bereiche schon seit längerem – ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten muss. Und dieser Beitrag besteht neben der Einhaltung der gängigen Hygiene- und Abstandsregelungen auch darin, Kontakte auf das allernötigste zu reduzieren.

Erleichterungen für berufstätige Eltern, die auf eine Kita-Betreuung verzichten

Da die Politik um die enormen Herausforderungen weiß, die diese weiteren Einschränkungen für berufstätige Eltern beuteten, wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld verlängert werden.

Konkret bedeutet dies, dass das sogenannte Kinderkrankengeld pro Elternteil wegen der Corona-Pandemie von 10 auf 20 Tage, bzw. bei Alleinerziehenden von 20 auf 40 Tage erhöht wird.

Kinderkrankengeld zahlt die gesetzliche Krankenkasse normalerweise, wenn Eltern wegen der Pflege eines kranken Kindes nicht arbeiten gehen können. In der aktuellen Pandemielage gilt es aber auch für Eltern, die nicht arbeiten können, da sie die Betreuung ihrer Kinder übernehmen müssen.

Details hierzu entnehmen Sie bitte den Medien oder erfragen sie direkt bei Ihrer Krankenkasse.

Finanzielle Erleichterungen

Wie das Familienministerium gestern mitteilte, werden die Elternbeiträge für den Januar ausgesetzt. Die organisatorische Abwicklung wird in den kommenden Wochen durch die zuständigen Kommunen geklärt.

Hinsichtlich der Essensgeldbeiträge arbeiten wir derzeit an einer fairen und unkomplizierten Lösung, über die wir alle Eltern zeitnah in einem weiteren Elternbrief informieren werden.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

Wir hoffen sehr, allen Betroffenen mit diesen Ausführungen etwas mehr Klarheit verschafft zu haben. Auch uns als Träger treffen die Änderungen und Anpassungen von Bund und Ländern immer wieder kurzfristig und wir arbeiten täglich mit viel Elan und Herzblut daran, die Vorgaben der interdisziplinären Arbeitsgruppen auf Bundesebene umzusetzen bzw. uns auf kommende Empfehlungen einzustellen. 

Sollten Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich gerne direkt an Ihre Kita-Leitungen vor Ort.

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