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Mehr Beratung und Vernetzung für DRK-Ortsvereine: Kreisverband führt neue Servicestelle Ehrenamt ein
29.09.2020 12:22

Mehr Beratung und Vernetzung für DRK-Ortsvereine: Kreisverband führt neue Servicestelle Ehrenamt ein

Sich ehrenamtlich zu engagieren, dass erfordert oft eine gehörige Portion Organisationstalent und Flexibilität. Denn jeder Termin und jedes Projekt – schon schön und sinnvoll es auch ist und so viel Spaß die Umsetzung gemeinsam im Team auch macht – muss eben mit den übrigen beruflichen und privaten Aufgaben und Herausforderungen vereinbart werden.

Da das Ehrenamt auch für uns im DRK-Kreisverband die tragende Säule der Rotkreuzarbeit ist, möchten wir genau hier ansetzen und möglichst gute Voraussetzungen schaffen, um ehrenamtliches Engagement zu unterstützen und zu fördern.

In den vergangenen zwei Jahren hat der Kreisverband im Modellprojekt „Schularbeit“, welches in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Westfalen-Lippe durchgeführt und von der Glücksspirale gefördert wurde, erste Schritte unternommen, um mit hauptamtlicher Unterstützung Strukturen zur Förderung des Ehrenamts – mit besonderem Fokus auf der Zusammenarbeit mit Schulen – auf- und auszubauen. Hier hat sich gezeigt, wie gewinnbringend und wichtig eine haupt-amtliche Unterstützungsstruktur ist, um Prozesse voranzutreiben und ehrenamtliche Kräfte bestmöglich zu begleiten und zu entlasten.

Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, seit dem 1. August nun auch dauerhaft allen Ehrenamtlichen in unseren Ortsvereinen mit der neu geschaffenen „Servicestelle Ehrenamt“ einen starken Partner an die Seite stellen zu können.   

Besetzt ist diese durch ein Gesicht, dass den meisten im Kreisverband bereits aus dem angesprochenen Modellprojekt Schularbeit bekannt sein dürfte: Sebastian Bunse. Bislang halb im Bereich Freiwilligendienste als Bildungsreferent und halb im Modellprojekt „Schularbeit“  zur Vernetzung von JRK und Schule tätig, hat der 29-jährige zum 1. August – parallel zur Fortführung der Schularbeit – die  neue Servicestelle Ehrenamt übernommen.

Was genau das bedeutet und was er im neuen Job bislang erlebt hat, wollten wir genauer wissen und haben einmal nachgefragt:

Die ersten anderthalb Monat waren „sehr ereignisreich“, blickt Sebastian Bunse zurück. Besonders spannend ist es dabei nach wie vor, dass er nicht nur selbst eine neue Aufgabe hat, sondern dass es diese Aufgabe – die Servicestelle Ehrenamt – bislang noch gar nicht im Kreisverband gab. „Dadurch habe ich die Möglichkeit, die neuen Strukturen von Beginn an mit aufzubauen und zu gestalten.“

„Ganz konkret werde ich die ehrenamtlichen Kräfte in den Ortsvereinen bei ihren alltäglichen Herausforderungen beraten, begleiten, unterstützen und entlasten. Außerdem kümmere ich mich mit um die Nachwuchsgewinnung im DRK und JRK und will ggf. gemeinsam mit den Ehrenamtlichen neue spannende Handlungsfelder erschließen.“

„Am Anfang geht es momentan darum, die neue Servicestelle bei allen bekannter zu machen und dazu zu ermutigen, mit mir zusammen zu arbeiten. Damit verbunden ist vor allem viel Netzwerkarbeit innerhalb und zwischen den einzelnen Ortsvereinen, damit die Menschen mich auch persönlich kennenlernen und Vertrauen fassen“, weiß Bunse, dass seine Arbeitszeiten künftig häufiger auch in die Abendstunden und aufs Wochenende fallen werden. Doch für den Vollblut-DRKler, der selbst als Jugendrotkreuzkind startete, ist das kein Problem.

Eine Herausforderung, der er sich in den letzten Wochen bereits ganz praktisch angenommen hat, ist außerdem z.B. die Wiederaufnahme der Jugendarbeit im JRK, die seit Corona lahm lag, bzw. nur online stattfand. Mit Hilfe von Mitteln aus dem Corona-Nothilfefond und einem neu ausgearbeiteten Hygienekonzept soll es nun auch wieder in Präsenz los gehen, um Kinder und Jugendliche, die Interesse an Rotkreuz-Themen haben, nicht zu verlieren.

Damit geht die neue Aufgabe der Servicestelle Ehrenamt quasi Hand in Hand mit Sebastian Bunses zweitem Standbein – dem von der Glücksspirale nun bereits im dritten Jahr geförderten Modellprojekt Schularbeit. Auch hier stehen nämlich Kinder und Jugendliche im Fokus, die durch Aktionen in den Schulen, wie Projektwochen oder Schulsanitätsdienste, für die Themen des Jugendrotkreuzes begeistert und gewonnen werden sollen.  

„Die Aufgaben innerhalb der Servicestelle Ehrenamt und im Projekt Schularbeit greifen direkt ineinander und hängen sehr eng zusammen“, sieht der neue Ehrenamtskoordinator viele Synergieeffekte zwischen seinen unterschiedlichen Handlungsfeldern und freut sich auf spannende neue Herausforderungen in den kommenden Monaten.

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