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Menschlichkeit in Kriegszeiten – Wie Henry Dunant in Solferino den Grundstein für die Rotkreuz-Bewegung legte
25.06.2020 07:28

Menschlichkeit in Kriegszeiten – Wie Henry Dunant in Solferino den Grundstein für die Rotkreuz-Bewegung legte

Dass Henry Dunant unser „Gründer“ ist, haben die meisten sicherlich schon mal gehört. Aber wussten Sie auch, wie genau in ihm die Idee der Rotkreuz-Bewegung entstand?

Genau gestern vor 161 Jahren – am Abend des 24. Juni 1859 machte der 31-jährige Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant Station in der kleinen Stadt Castiglione südlich des Gardasees. Nicht etwa zum Urlaub machen, sondern eher gezwungenermaßen aus rein geschäftlichen Gründen. Denn nachdem er beim Bau von Mühlen in der französischen Kolonie Algerien in finanzielle Not geraten war und kurz vor dem Bankrott stand, hoffte er auf Unterstützung durch Kaiser Napoleon höchstpersönlich. Und dieser musste eben gerade in der Lombardei die Italiener im Krieg gegen die Habsburger unterstützen.

Doch was Henry Dunant bei seinem Besuch in Castiglione vorfand, war alles andere als die erwartete Verhandlung mit Napoleon und sollte sein Leben dauerhaft verändern. So wurde er beim Besuch des Schlachtfeldes von Solferino mit dem Anblick von rund 40.000 schwer verletzten und sterbenden Menschen konfrontiert. Um zu helfen, kümmerte er sich nicht nur selbst ohne jede Ausrüstung um die Verwundeten, sondern eilte auch von Solferino bis nach Castiglione, um auf dem Weg Einheimische – zumeist Frauen – um Mithilfe zu beten. Gemeinsam kümmerten sie sich unermüdlich und ohne jeden Unterschied um alle Verletzten – allein nach dem Maße ihrer Not – und Dunant entdeckte seine neue Mission: Er wollte das Los der verwundeten Soldaten verbessern und den Krieg menschlicher machen.

Um an diese Geburtsstunde zu erinnern, zündeten gestern Abend im  Zeichen  der  Menschlichkeit  pünktlich um 18:59 (1859 war die Schlacht von Solferino) überall im Land Rotkreuzler*innen und JRKler*innen eine Kerze oder Fackel an, fotografieren diese und laden das Bild mit dem Hashtag #Faiccolata2020 in ihren Sozialen Netzwerken hoch. So tragen wir die Flamme des Roten Kreuzes symbolisch – und ganz ohne Kontakt – rund um die Welt.

Eine tolle Aktion, bei der auch der DRK-Kreisverband Unna gerne dabei war: Deshalb trafen sich der DRK-Kreisvorstand um Michael Makiolla, Norbert Hahn und Peter Zahmel gestern am späten Nachmittag mit Robert Wettklo und Anika Knutti von der Kreisrotkreuzleitung sowie Kreisgeschäftsführerin Christine Scholl, um gemeinsam vor der DRK-Geschäftsstelle in Unna Fackeln anzuzünden und an die Geburtsstunde des Rotkreuzgedanken zu erinnern. Und auch in der Kamener DRK-Kita Monopoli und beim JRK leuchteten pünktlich zu diesem wichtigen Anlass Kerzen.

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